Sanfte Gastroskopie in Graz und Gleisdorf

Schonende Magenspiegelung zur präzisen Diagnostik

Eine Gastroskopie, auch Magenspiegelung genannt, ermöglicht die genaue Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Sie wird eingesetzt, um Beschwerden des oberen Verdauungstraktes gezielt abzuklären.


Wer einen erfahrenen Arzt für Magenspiegelung sucht, findet bei Dr. Gerald Seitinger eine fachärztliche Anlaufstelle in Graz und Gleisdorf. Moderne Sedierungsmöglichkeiten können die Untersuchung besonders bei ausgeprägtem Würgereiz, Unsicherheit oder Angst angenehmer machen.

Gastroskopie, die

Substantiv, feminin

= Magenspiegelung

Untersuchung des Mageninneren mit dem Gastroskop

Medizinisch:

Ösophagogastroduodenoskopie

Gastroskopie

Was ist eine Gastroskopie?


Bei einer Gastroskopie wird ein dünnes, flexibles Endoskop über den Mund und die Speiseröhre bis in den Magen und Zwölffingerdarm geführt.

Eine hochauflösende Kamera überträgt Bilder der Schleimhäute auf einen Monitor. So können unter anderem Entzündungen, Geschwüre, Blutungsquellen oder andere Veränderungen direkt beurteilt werden.


Wer nach einer Magenspiegelung in der Nähe sucht, kann die Untersuchung bei Dr. Gerald Seitinger an den Standorten Graz und Gleisdorf durchführen lassen.

Je nach Befund können im Rahmen der Endoskopie auch bestimmte therapeutische Maßnahmen vorgenommen werden, beispielsweise die Behandlung von Blutungen oder Verengungen. Bestehen zusätzlich Beschwerden des unteren Verdauungstraktes, kann je nach Fragestellung auch eine Darmspiegelung sinnvoll sein

Sanfte Gastroskopie in Graz mit Sedierung


Viele Menschen empfinden vor einer Magenspiegelung insbesondere den möglichen Würgereiz als belastend. Eine Sedierung kann dazu beitragen, die Untersuchung wesentlich angenehmer zu gestalten.


Dabei werden beruhigende beziehungsweise schlaffördernde Medikamente über einen venösen Zugang verabreicht. Art und Tiefe der Sedierung werden individuell an die Untersuchung und die persönlichen Voraussetzungen angepasst.



Während der sedierten Gastroskopie werden wichtige Vitalparameter überwacht. Anschließend erfolgt eine kurze Erholungs- und Beobachtungsphase.

Nach einer Sedierung dürfen Sie insbesondere nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren. Die konkreten Verhaltensregeln werden vor und nach der Untersuchung mit Ihnen besprochen.

Wann ist eine Magenspiegelung sinnvoll?


Eine Gastroskopie kann bei unterschiedlichen Beschwerden des oberen Verdauungstraktes sinnvoll sein. Ob die Untersuchung angezeigt ist, wird anhand Ihrer Symptome, bisherigen Befunde und individuellen Vorgeschichte beurteilt.

Typische Symptome sind:

anhaltende oder wiederkehrende Oberbauchbeschwerden

häufiges oder starkes Sodbrennen

Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Schlucken

wiederkehrende Übelkeit oder Erbrechen

Verdacht auf ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre 

Verdacht auf eine Magenschleimhautentzündung

ungeklärte Blutarmut oder  Hinweise auf Blutungen im oberen Verdauungstrakt

auffällige Befunde aus anderen Untersuchungen

Magenspiegelung Vorbereitung: Was ist vor der Untersuchung wichtig?


Eine sorgfältige Magenspiegelung Vorbereitung ist wichtig, damit der obere Verdauungstrakt optimal beurteilt werden kann.


In der Regel müssen Sie für eine Gastroskopie nüchtern sein. Mehrere Stunden vor der Untersuchung sollte keine feste Nahrung mehr aufgenommen werden. Welche Flüssigkeiten bis wann erlaubt sind, erfahren Sie von der Ordination.


Vor der Gastroskopie sollten Sie mitteilen:

  • welche Medikamente Sie regelmäßig einnehmen,
  • ob Sie blutverdünnende Medikamente verwenden,
  • ob Allergien oder Unverträglichkeiten bekannt sind,
  • ob relevante Vorerkrankungen bestehen,
  • ob bereits frühere Magenuntersuchungen durchgeführt wurden,
  • ob Sie herausnehmbaren Zahnersatz tragen.

Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt oder verändert werden. Bringen Sie vorhandene Vorbefunde und möglichst eine aktuelle Medikamentenliste mit.

Magenspiegelung Ablauf: So erfolgt die Untersuchung


1. Ärztliches Vorgespräch

Vor der Untersuchung werden Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente und vorhandene Befunde besprochen. Außerdem erhalten Sie Informationen über den Ablauf und mögliche Sedierungsformen.

2. Vorbereitung

Bei einer geplanten Sedierung wird in der Regel ein venöser Zugang gelegt. Während der Untersuchung werden wichtige Körperfunktionen überwacht.

3. Durchführung der Gastroskopie

Das flexible Gastroskop wird vorsichtig über den Mund in die Speiseröhre und weiter bis zum Zwölffingerdarm geführt. Die Schleimhäute werden dabei systematisch beurteilt.

4. Erholung und Befundbesprechung

Nach Abschluss der Untersuchung wird das Gastroskop wieder entfernt. Nach einer Sedierung folgt eine kurze Erholungsphase. Erste Befunde können häufig direkt im Anschluss besprochen werden.

Häufige Fragen zur Gastroskopie und Magenspiegelung


  • Ist eine Magenspiegelung schmerzhaft?

    Eine Gastroskopie wird häufig eher als unangenehm als schmerzhaft empfunden. Vor allem das Einführen des Endoskops kann einen Würgereiz auslösen. Eine Sedierung kann die Untersuchung deutlich angenehmer machen.

  • Muss ich vor einer Gastroskopie nüchtern sein?

    Ja. Der Magen muss für eine zuverlässige Untersuchung leer sein. In der Regel darf mehrere Stunden vor der Untersuchung keine feste Nahrung mehr aufgenommen werden. Bitte halten Sie sich an die individuellen Vorgaben der Ordination.

  • Wie lange dauert eine Magenspiegelung?

    Die eigentliche Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten. Zusätzlich sollten Sie Zeit für das Vorgespräch, die Vorbereitung und gegebenenfalls die Erholungsphase nach einer Sedierung einplanen.

    Die genaue Magenspiegelung Dauer hängt von der individuellen Fragestellung und möglichen zusätzlichen Maßnahmen während der Untersuchung ab.


  • Welche Erkrankungen können mit einer Gastroskopie erkannt werden?

    Mit einer Gastroskopie lassen sich zahlreiche Veränderungen des oberen Verdauungstraktes erkennen. Dazu zählen beispielsweise: Entzündungen der Speiseröhre, Verengungen, Reflux-bedingte Schleimhautveränderungen, Gastritis oder auch Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.

    Wenn zusätzlich Beschwerden des unteren Verdauungstraktes bestehen, finden Sie weitere Informationen im Bereich Darmerkrankungen.

  • Darf ich nach einer Magenspiegelung selbst nach Hause fahren?

    Nach einer Sedierung dürfen Sie nicht selbst Auto fahren. Organisieren Sie daher bereits vorab eine geeignete Heimfahrt und beachten Sie die ärztlichen Hinweise nach der Untersuchung.

  • Ist eine Gastroskopie auch zur Vorsorge sinnvoll?

    Eine Gastroskopie kann in bestimmten Fällen auch ohne akute Beschwerden sinnvoll sein, etwa bei erhöhtem individuellem Risiko, familiärer Vorbelastung oder bekannten Vorerkrankungen des oberen Verdauungstraktes.

    Ob eine Magenspiegelung zur Vorsorge beziehungsweise zur frühzeitigen Abklärung empfehlenswert ist, sollte individuell mit dem behandelnden Arzt besprochen werden

Vereinbaren Sie jetzt online Ihren Termin zur sanften Gastroskopie!


Die sanfte Gastroskopie ermöglicht eine schnelle und präzise Diagnostik ohne zusätzlichen Stress. Anhaltendes Sodbrennen, Oberbauchbeschwerden, Schluckprobleme oder andere Beschwerden des oberen Verdauungstraktes sollten gezielt abgeklärt werden.


Ob bei akuten Beschwerden oder zur Vorsorge – Dr. Seitinger sorgt dafür, dass Sie sich während der gesamten Untersuchung wohlfühlen. Buchen Sie jetzt online Ihren Termin und lassen Sie sich von einem erfahrenen Chirurgen betreuen.