Hyperhidrose

Volksleiden Hyperhidrose: übermäßiges Schwitzen
Bei Hyperhidrose handelt es sich um eine übermäßige Schweißproduktion von der rund fünf Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen sind.

Rund 400.000 an Hyperhidrose Leidende in Österreich
Die Zahl jener Österreicher, die mehr schwitzen als ihnen lieb ist, wird von Dermatologen sogar auf 1- 2 Millionen geschätzt.

Schwitzen wird in unserer Gesellschaft immer noch als Tabuthema angesehen, deshalb dürfte auch die Dunkelziffer noch viel höher liegen.

Von der Hyperhidrose sind Frauen und Männer etwa gleich häufig betroffen, obwohl neue Studien davon ausgehen, dass Männer generell mehr und stärker schwitzen als Frauen, weil sie mehr Haartalgdrüsen und Schweißdrüsen haben. Die männliche Haut ist dadurch fettiger und sie schwitzen mehr.

Hyperhidrose ist vererbbar
Auch unsere Gene sind nach neuesten Studien der Wissenschaftler der "University of California at Los Angeles (UCLA)" für übermäßiges Schwitzen verantwortlich. Wenn ein Elternteil an Hyperhidrose leidet, überträgt er nach Angaben der Forscher, zu 28 Prozent, die Krankheit auf das Kind.

Die Folgen des übermäßigen Schwitzens sind erheblich
Viele Betroffene meiden die Gesellschaft anderer Menschen, denn starkes Schwitzen wird oft mit Unsicherheit und Ungepflegtheit gleichgesetzt.

Neben der erheblichen psychischen Belastung für die Betroffenen sind gesundheitliche Folgen (häufige Verkühlungen, Hautentzündungen, ,..) und finanzielle Auswirkungen (vermehrter Verbrauch an Hygieneartikeln wie z.B. Deosticks etc., mehrmaliger Kleidungswechsel pro Tag!, …) meist unvermeidbar.

Botulinumtoxinbehandlung
Botulinum-Toxin ist das Gift des Bakteriums Clostridium botulinum, dem Erreger einer lebensbedrohlichen Lebensmittelvergiftung. Die bei der Behandlung verwendete Menge ist ca. 200 mal geringer als zur Auslösung einer Vergiftung erforderlich wäre. Somit ist das Botulinumtoxin in der Hand eines erfahrenen Arztes ungefährlich aber sehr effektiv.

Durch die Behandlung wird die Weiterleitung der Nervenimpulse auf die Schweißdrüsen (vorübergehend) blockiert.

Die lokale Anwendung mit Botulinum-Toxin eignet sich vor allem für Patienten mit Hyperhidrose im Achselbereich sowie an den Händen. Über etwa 40-50 Punkte wird die Substanz in die Achselhaut eingespritzt. Die Wirkung setzt bereits nach 2-3 Tagen ein und hält meist 6-9 Monate an, sodaß in der Regel 1-2 Behandlungen jährlich ausreichend sind.

Die somit erreichbare Trockenheit der Haut in den behandelten Arealen gibt den Patienten ein völlig neues Lebensgefühl, das den relativ hohen Behandlungspreis auf jeden Fall rechtfertigt!

Bei Interesse klären wir Sie gerne genau über die Behandlung mit Botulinumtoxin sowie über etwaige Behandlungsalternativen auf.

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